EXPRESSUM - Informationen aus dem Freiburger Bibliothekssystem -

Jahresbericht Benutzung 1995 - Kurzfassung -

Allgemeines

Alle Jahre wieder gilt dieselbe Feststellung: Die Benutzung der Bibliothek verzeichnet abermals eine Steigerung in allen Bereichen. Diese ist zwar nicht mehr so spektakulär wie in den ersten Jahren nach Bezug des Neubaus - Gott sei Dank, wird man heute sagen -, aber der Trend der letzten Jahre mit einer kontinuierlichen, leichten Zunahme setzt sich somit ungebrochen fort. Nur wenige Zahlen sind rückläufig und wenn, gibt es hierfür plausible Gründe. Der Satz von 1994 ist also auch für 1995 zutreffend: Die Attraktivität der Bibliothek bleibt bestehen.

Am 28. Januar 1995 trat die neue Benutzungsordnung in Kraft, welche die alte Fassung aus dem Jahr 1972 ablöst. Eine neue Benutzungsordnung war dringend notwendig, da sich die Bibliothek in den vergangenen 20 Jahren grundlegend verändert hat. Insbesondere die neuen Medien wurden entsprechend berücksichtigt.

Leihstelle Magazine

Mit einer Gesamtsteigerung von 2 % liegt die exakte Zahl der Ausleihen 1995 bei 1.632.336. Diese wurden von 38.318 Benutzern vorgenommen, annähernd 1.000 mehr als im Jahr davor. Erwartungsgemäß fiel die Zuwachsrate im SB-Bereich mit 5,3 % deutlicher aus, wobei das Freihandmagazin mit + 7,5% der Spitzenreiter ist. Die Mitarbeiter der Leihstelle 1 werden im vergangenen Jahr dieses Faktum sicherlich registriert haben! Zuwächse - ca. 7.000 mehr - gibt es auch bei den Mahnungen, und zwar in allen Stufen von 1 - 5. Die genaue Zahl lautet hier: 127.929. Interessanterweise haben sich die Gebühreneinnahmen innerhalb von 10 Jahren gerade verdoppelt: von 194.250 DM 1985 auf 385.500 DM 1995.

Neben dem laufenden Betrieb wurden folgende Projekte weitergeführt:

Eine Zäsur besonderer Art bedeutet für die Leihstelle der Weggang des Abteilungsleiters, Herrn Moser, der ab Oktober 1995 die Stelle des Leiters der Verwaltung übernommen hat. Herr Moser war in der Leihstelle 29 Jahre lang tätig. Seine in vielfältiger Weise engagierte, erfolgreiche und prägende Tätigkeit zu würdigen, ist im Rahmen dieses Kurzberichts auch nicht einmal annähernd möglich. Seinem Nachfolger, Herrn Hermann, der sich unter schwierigen Bedingungen einarbeiten mußte, wünschen alle viel Erfolg.

Im Gegensatz zur SB-Ausleihe sind die Entleihungen aus den geschlossenen Magazinen um 7,5 % = ca. 30.000 Ausleihen rückläufig. Auffallend beim alten Lauf mit - 19,7 %, während der neue Lauf + 3.8 % aufweist. Hier setzt sich der Trend der letzten Jahre deutlich sichtbar fort. Die ausleihintensivste Signatur des Tiefmagazins ist im übrigen "TM" mit 63.832 Entleihungen.

Eine starke Zunahme - ca. 25 % - verzeichnet die Benutzung von Zeitungsbeständen im 2. UG. Sie stieg von 337 im Jahr 1994 auf 428 1995.

Mit dem Nachkauf von Kapseln für Mikrofilme (MF, ZF) wurde die Voraussetzung für eine verbesserte Aufstellung des in diesem Bereich schnell wachsenden Bestandes geschaffen.

In der Weihnachtspause wurde der Jahresring 1971 des Freihhandmagazins durch insgesamt 7 Mitarbeiter in die Tiefmagazine verlagert.

Fernleihe

Auch 1995 verzeichnet die Fernleihe eine Zunahme der Bestellungen; dabei war die Steigerungsrate bei der aktiven Fernleihe mit +5,7 % höher als bei der passiven mit + 1,8 %. Bei Büchern nahm die Quote der in der gebenden Fernleihe positiv erledigten Bestellungen um über 13 % zu. Ansonsten erfolgten in der Fernleihe einige organisatorische Änderungen, u.a. wird seit 1. Februar 1995 der Leitweg für Fernleihbestellungen direkt nach der Ermittlung der Literaturstandorte durch Herrn Würger festgelegt, der im Zuge der Veränderungen in das Dezernat "Informationsdienste" wechselte.

Lesesäle

Auch die Lesesäle fügen sich passend in das Gesamtbild ein: im Durchschnitt eine leichte Steigerung auch hier. An Bestellungen in beide Lesesäle sind 75.175 zu verzeichnen, das sind 70.670 Bde. Der gesamte Lesesaalbestand belief sich Ende 1995 auf 134.892Bde., davon sind 97.271 Monographien und 37.621 Zeitschriftenbände. Eine rasante Steigerungsrate in den vergangenen 5 Jahren vermelden die CDs und Videos (vgl. nachfolgende Statistikübersicht): bei den CDs innerhalb von 4 Jahren eine Zunahme von 34 %, bei den Videos innerhalb von 5 Jahren gar um 93 %. Dagegen ist die Benutzung der Tonkassetten rückläufig: innerhalb von 4 Jahren ein Rückgang von 44 %.

Schon immer waren die Lesesäle "Großabnehmer" von Vertretungen, so auch im vergangenen Jahr.

An Tagesvertretungen in beiden Lesesälen (Urlaub, Krankheit, 1/2tags-Freistellung des Abteilungsleiters für den Personalrat) wurden von Mitarbeitern der Titelaufnahme und des FZV insgesamt 1.586,25 Stunden erbracht.

22 Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen bestritten die Abend- und Samstagsdienste im LS I. Zusammen waren dies 1.184,50 Stunden.

Abend- und Samstagsdienste im LS II sowie der Samstagsdienst an der LS- Kontrolle wurden von wiss. Hilfskräften geleistet, insgesamt: 1.800 Stunden.

Eine "kleine" Gegengabe: Eine Mitarbeiterin der LS-Kontrolle arbeitete 104,5 Stunden in der Beschriftung.

(Ar)

Audio-visuelle Medien im LS II

Tonkassetten-Jahresstatistik

1992: 3.250

1993: 1.901

1994: 1.904

1995: 1.745

Innerhalb von 4 Jahren: Rückgang von ca. 44%

CD-Jahresstatistik

1992: 2.185

1993: 2.544

1994: 3.379

1995: 2.888

Innerhalb von 4 Jahren: Steigerung um ca. 34% im Mittelwert

Video-Jahresstatistik

1991: 2.147

1992: 2.581

1993: 2.746

1994: 3.753

1995: 4.161

Innerhalb von 5 Jahren: Steigerung um ca. 93%


o.... Homepage UB .......o....Expressum - Homepage.......o....Expressum-Redaktion

o.... zum nächsten Beitrag.......o.... zum ersten Beitrag.......o....zurück zum Inhaltsverzeichnis