Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Direktzugriff

Max Müller

(1906 - 1994)


Biographie

6.9.1906

geboren in Offenburg

1925

Abitur in Offenburg

1925

Studium der Geschichte, Romanistik, Germanisti, Philosophie in Berlin, München, Paris und Freiburg i.Br.

1930

Promotion (Grundbegriffe philosophischer Wertlehre) bei Martin Honecker

1937

Habilitation in Freiburg (Sein und Geist). Wegen Verweigerung der Ernennung zum Universitätsdozenten aus weltanschaulich-politischen Gründen Lehrätigkeit am Erzbischöflichen Collegium Borromaeum in Freiburg i.Br.

1939

Einberufung zum Wehrdienst

1945

Venia legendi und Vorlesungstätigkeit für die Theologische Fakultät

1946

Berufung auf den Konkordatslehrstuhl für Philosophie in Freiburg i.Br.

1946

Heirat mit Gisela Letulé

1960

Berufung an die Universität München

1971

Emeritierung

1972

Honorarprofessor der Philosophischen und Theologischen Fakultät - Lehrtätigkeit bis zu seinem Tod

18.10.1994

gestorben in Freiburg i.Br.

Max Müller wurde in seinem Studium von dem Historiker Friedrich Meinecke, dem Theologen und Religionsphilosophen Romano Guardini, aber auch durch die Jugendbewegung (Quickborn, Neudeutschland), von Begegnungn in Paris (Jacques Maritain, Jean Cocteau, Étienne Gilson), vor allem aber durch Martin Heidegger in Freiburg i.Br.

Max Müller wurde mit Gustav Siewerth, Johann Baptist Lotz und Karl Rahner von Erich Przywara zur "katholischen Heideggerschule" gezählt; er gehörte in Gegnerschaft zum Nationalsozialismus dem Freiburger Kreis um Karl Färber an, der für die Gründung der badischen CDU wichtig wurde. Müller war wissenschaftsorganisatorisch in der Görresgesellschaft tätig; er betreute einen großen Schülerkreis. Die systematische Absicht der Philosophie Max Müllers läßt sich als "Metahistorik", als Theorie des geschichtlichen Sinns von Sein bezeichnen.


Bibliographie

Benutzerspezifische Werkzeuge