Über 100 Jahre Staufener Geschichte auf einen Klick.
Die Universitätsbibliothek Freiburg bietet den digitalen Zugriff auf die Texte des von 1875 bis 1978 erschienenen Staufener Wochenblattes.
Das Projekt
| |
Staufener Wochenblatt 1902, Nr. 1., 1. und 2. Jan |
Der erhaltene Bestand des Staufener Wochenblatts verteilt sich auf das Stadtarchiv Staufen, den Verlag Villinger Staufen, private Sammlungen sowie die Universitätsbibliothek Freiburg. Er umfasst (ganz oder teilweise ) die Jahrgänge 1875 und 1876, 1880 bis 1913, 1921 und 1922, 1924, 1926 bis 1934 sowie 1950 bis 1978.
Einzelne Jahrgänge sind erheblich durch Papierzerfall gefährdet, so dass bislang nur ein geringer Teil des Quellenmaterials von der Forschung oder der interessierten Öffentlichkeit genutzt werden kann.
Durch Zusammenlegung aller oben genannten Bestände besteht die einzigartige Möglichkeit, nahezu eine Gesamtausgabe dieser historisch wichtigen Quelle zu erstellen, langfristig im Bestand zu sichern und über das Internet anzubieten.
Der Prozess der Digitalisierung ist abgeschlossen und die Nachbearbeitung ist in vollem Gange, so dass hoffentlich in naher Zukunft der erhaltene Bestand komplett über das Internet zugänglich sein wird.
Aufgrund wechselnder Qualität von Papier und Druckbild ist die Lesbarkeit der digitalisierten Zeitungsseiten schwankend. Im Prozess der Digitalisierung und anschließenden Nachbearbeitung ist stets versucht worden, ein optimales Ergebnis zu erzielen, aber bei einigen Jahrgängen muss leider in Kauf genommen werden, dass bestimmte Passagen schwer lesbar sind.
Zur Geschichte der Zeitung
Das Staufener Wochenblatt erfüllte seit dem Erscheinungsbeginn im Jahr 1875 die Aufgabe als offizielles Verkündigungsblatt des Amtsbezirks Staufen im Breisgau. Das Verbreitungsgebiet des Blattes reichte vom Rhein bis in den Hochschwarzwald und von Heitersheim/Dottingen bis Pfaffenweiler und schloss so an die Bezirke Freiburg im Norden und Müllheim im Süden an. Gerade die Kombination aus amtlichen Mitteilungen, Kommentaren, Berichten und Reportagen wie auch Anzeigen und Werbemaßnahmen macht dieses Blatt zu einer unverzichtbaren historischen Quelle für Forschung und Lehre.

