Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

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Carl Braig (1853-1923)

Biographie

10.02.1853

geboren in Kanzach

1873

Studium in Tübingen

1877

Dr.phil. Tübingen

1878

Priesterweihe

1880/81

Dogmatikvorlesung als Vertreter von J. Ev. v. Kuhn

1883-93

Stadtpfarrer in Wildbad bei Karlsruhe

1887-88

Studienreise nach Paris und Toulouse

1889

Dr.theol. Freiburg i.Br.

1893

etatmäßiger (a.o.) Honorarpofessor für die philosophisch-theologischen Disziplinen der propädeutischen Theologie, Freiburg i.Br.

1897

o. Professor für Dogmatik, Freiburg i.Br.

1907/08

Prorektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

1919

Emeritierung

24.03.1923

gestorben in Freiburg i.Br.



Carl Braig war ein philosophisch-apologetischer ausgerichteter, an Leibniz und Lotze orientierter Theologe, kritisch gegenüber dem Psychologismus und der Subjektivitätsphilosophie und infolgedessen auch gegen den liberalen Protestantismus wie den katholischen Modernismus (diese Bezeichung verwendet er schon avant la lettre 1882, aber durchaus auch gegenüber der Neuscholastik. Martin Heidegger bezeugt, daß er ein eigenständiger und eindringlicher Denker war. Romano Guardini hat bei ihm promoviert. Eine zusammenfassende Arbeit hat Daniel Esch publiziert.


Veröffentlichungen, Promovenden, Sekundärliteratur

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