Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

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Die Praetorius-Orgel : Einführung und Konzert am 2. Mai 2007

17.04.2007

Mittwoch, 2. Mai 2007, 20 Uhr in der Aula der Albert-Ludwigs-Universität im Kollegiengebäude I (Werthmannplatz).
Markus Zepf: Einführung
Kirsten Galm: Orgel

Eintritt 5 EUR / 3 EUR

Werke oberrheinischer und süddeutscher Meister von der Renaissance bis zum Barock: Johannes Kotter, Bernhard Schmid d.Ä., Johann Jacob Froberger, Johann Caspar Kerll, Georg Muffat, Johann Speth, Franz Anton Maichelbeck

Nach dem Ersten Weltkrieg gründete Wilibald Gurlitt an der Freiburger Universität das Musikwissenschaftliche Seminar. Mit Hilfe historischer Tasteninstrumente, besonders der 1921 von Oscar Walcker (Ludwigsburg) erbauten Orgel nach den Angaben des Musikgelehrten Michael Praetorius (1571-1621), konnte Gurlitt die hohe Qualität und den eigenständigen Charakter der Musik des 16. und 17. Jh. demonstrieren: Die unerhörten Klänge der "Praetorius-Orgel" leiteten die "Orgelbewegung" ein.
Die ursprüngliche Orgel wird in der Monographie von Markus Zepf "Die Freiburger Praetorius-Orgel - auf der Suche nach vergangenem Klang" (Freiburg : Rombach, 2005) beschrieben (32 EUR).
In seiner Arbeit widmet sich der Autor ausführlich den Bedingungen, die zum Bau dieser 1944 zerstörten "Praetorius-Orgel" führten, analysiert die wissenschaftlichen Auffassungen Wilibald Gurlitts und deren Rezeption.
Im Jahr 1955 wurde nach einer anderen Disposition des M. Praetorius erneut ein Rekonstruktionsversuch unternommen.
Eine CD mit Aufnahmen dieser zweiten Freiburger Praetorius-Orgel, gespielt von Kirsten Galm, ist von der Universitätsbibliothek Freiburg i.Br. zum Jubiläumsjahr der Universität veröffentlicht worden (7,50 EUR).
Beide Publikationen sind bei der Veranstaltung erhältlich.


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