Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

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Einbindung von Bildern und Grafiken

Bei einer konventionellen Papier-Publikation konnte man sich bei Abbildungen, Grafiken u.dgl. oft mit Schere und Klebstoff behelfen, indem man z.B. ein Foto in der Druckvorlage an die entsprechende Stelle geklebt hat. Bei einer elektronischen Publikation sind solche konventionellen "Tricks" natürlich nicht mehr möglich. Hier muß das gesamte Dokument in digitaler Form vorliegen. Nahezu jedes Textverarbeitungsprogramm erlaubt die Möglichkeit, Grafiken zu integrieren. Liegen diese bereits als separate Dateien vor, können sie über Menüpunkte wie "Einfügen / Grafik / Aus Datei" in das Textdokument eingebunden werden:

Sollen Fotos oder sonstige Abbildungen, die im Original in Papierform vorliegen, als Datei eingebunden werden, so müssen diese zuvor mit Hilfe eines Scanners digitalisiert werden. Müssen sehr viele Bilder (z.B. als Abbildungsband einer kunstgeschichtlichen Dissertation) gescannt werden, sollte man schon beim Scannen an die Dateigröße der fertigen PDF-Datei denken. Wenn Sie mit einer sehr hohen Auflösung scannen (z.B. mehr als 200 dpi), werden die Bilddateien und somit auch die spätere PDF-Datei sehr groß. Experimentieren Sie mit zunächst mit verschiedenen Auflösungen und wählen Sie die Auflösung, bei der die wichtigen Bildstellen noch gut lesbar und/oder scharf abgebildet werden. Achten Sie auf die Scannereinstellungen, ob Sie Farb-, Graustufen- oder nur Schwarz-Weiß benötigen. Für eine Tuscheskizze benötigen Sie z.B. keinen Farbscan, denn Farbe braucht erheblich mehr Speicherplatz als Graustufen.

Selbstverständlich kann es auch sinnvoll sein, zunächst alle Abbildungen mit einer hohen Auflösung zu scannen und die Dateien später mit Hilfe einer geeigneten Bildbearbeitungssoftware (z.B. IrfanView) "herunterzurechnen", also die Auflösung nachträglich zu reduzieren. So haben Sie für eine spätere weitere Verwendung Ihrer Abbildungen eine Sicherungskopie in einer guten Qualität und können für die PDF-Datei dennoch eine kleinere Datei verwenden.

Als weitere sinnvolle Vorgehensweise hat sich auch bewährt, schon zwischendurch mit vielleicht nur 2-3 eingebunden Grafikdateien eine PDF-Datei zu erstellen, um die Auswirkungen von Auflösung, Dateiformat (BMP, TIF usw.), Farbe usw. auf die erzeugte PDF-Datei auszuprobieren. Beim Einbinden von Dateien lohnt es sich unter Umständen durchaus, eine Weile mit verschiedenen Einstellungen zu experimentieren.

Beim Erstellen einer PDF-Datei ermöglichen die meisten Konvertierungstools die Einstellung der internen Komprimierungsstufe von enthaltenen Abbildungen. Achten Sie dort auf die korrekte Einstellung! Andernfalls wird ihre enthaltene Abbilung in sehr guter Qualität durch eine falsche Option bei der Konvertierung doch wieder zu stark komprimiert und durch Pixel-Artefakte unter Umständen nicht erkenn- oder lesbar. Entscheiden Sie sich im Zweifelsfall stets für eine bessere Bild- und Grafikqualität! Nehmen Sie dafür größere Dateien in Kauf.



Das Einbinden von sog. Vektorgrafiken (z.b. Diagramme aus Excel) ist in Hinblick auf die Dateigröße der späteren PDF-Datei weniger problematisch als sog. Bitmapgrafiken wie z.B. gescannte Bilder. Vektorgrafiken verursachen kaum große PDF-Dateien.


Tipp: Wenn Sie in Ihrer Veröffentlichung sehr viele Abbildungen in hoher Qualität einbinden möchten, kann diese unter Umständen sehr schnell 20-50 MB groß werden, was bei Nutzern mit langsamen Internet-Anbindungen zu sehr langen Downloadzeiten führt.

Es kann daher durchaus sinnvoll sein, die Arbeit in zwei getrennte PDF-Dateien aufzuteilen: einen Textband und einen Bildband. Da die Textband-Datei dabei meist recht klein bleibt, kann sich ein interessierter Leser zunächst einmal nur diese herunterladen und bei größerem Interesse anschließend noch die große Datei mit den Abbildungen.

Versehen Sie dann jedoch bitte beide Dateien mit einem aussagekräftigen "Titelblatt": z.B. Autor, Titel der Arbeit, Zählung und Name des Bandes usw.

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