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22.02.2016

UB erhält Vesalius' Hauptwerk in der englischen Ausgabe des Karger Verlags

Die Universitätsbibliothek erhält „The Fabric of the Human Body“, die englische Neuausgabe von Andreas Vesalius' De humani corporis fabrica, als Schenkung des Karger Verlags.

Im Rahmen der universitären Einweihungsfeier des neuen Bibliotheksgebäudes überreichte Gabriella Karger, CEO des Basler Karger Verlags, der Leitenden Bibliotheksdirektorin Frau Dr. Antje Kellersohn ein Exemplar der englischen Erstausgabe dieses anatomischen Schwergewichts, das 2014 im Karger Verlag erschienen ist. Der Verlag unterhält eine Niederlassung in Freiburg, deren Geschäftsführerin Sibylle Gross ebenfalls am Festakt der Einweihungsfeier teilnahm.

Die beiden Bände von Vesalius Schrift beeindrucken allein schon durch ihre Grösse und hochwertige Ausstattung: 1458 DIN-A3-Seiten, 340 Illustrationen, über 5500 Anmerkungen und gut 16 kg schwer.

Doch auch ihre inneren Werte sind bemerkenswert: Über 20 Jahre haben Daniel Garrison und Malcolm Hast (Northwestern University, Chicago, IL) darauf aufgewendet, die 1543er und 1555er Ausgaben von Andreas Vesalius‘ (1514–1564) Anatomie-Atlas De humani corporis fabrica kritisch zu vergleichen und die lateinischen Texte in verständliches Englisch zu übertragen.

Als Teil der Herstellungs- und Produktionsarbeit im Verlag wurden die Holzdrucke der berühmten „Muskelmänner“ digital bearbeitet. Ein Referenzierungssystem vereinfacht die Gegenüberstellung der beiden Ausgaben; auch kürzlich entdeckte Randnotizen zu einer möglichen dritten Auflage wurden berücksichtigt. Der Schweizer Grafiker und Schriftgestalter Christian Mengelt schuf speziell für diese Ausgabe eine passende moderne Schrifttype auf der Basis und in Einklang mit den damaligen Buchschriften: die Basler Antiqua.

„Wir freuen uns sehr, diese beeindruckende und im wahrsten Sinne des Wortes schwergewichtige Ausgabe den Benutzerinnen und Benutzern unserer Bibliothek zur Verfügung stellen zu können“, so Frau Dr. Kellersohn. Die Universitätsbibliothek Freiburg verfügt über einen Bestand von rund 3,06 Mio. Medien, darunter auch etwa 3.800 mittelalterliche Handschriften und rund 3.400 Frühdrucke im Original.

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