Laßberg rettete als hervorragender Vertreter der sogenannten Vaterländischen Altertumskunde zahlreiche mittelalterliche Handschriften vor dem Verlust und prägte die frühe Erforschung der altdeutschen Literatur maßgeblich.
Wie ein roter Faden zieht sich auch die enge Verbindung zum Haus Fürstenberg durch sein Leben, in dessen Diensten er über Jahrzehnte stand. Wichtig ist auch die enge Beziehung zur verwitweten Fürstin Elisabeth zu Fürstenberg, geb. Thurn und Taxis (1777-1822), für deren Sohn, Karl Egon II. (1796-1854), er die Regierungsgeschäfte bis zur Volljährigkeit führte. Entsprechend ist auch der Briefbestand, der sich noch im Fürstlich Fürstenbergischen Archiv Donaueschingen befindet, von herausragender Bedeutung. Er umfasst mehrere hundert Briefe aus der Zeit von 1788 bis 1855 und dokumentiert somit fast sieben Jahrzehnte südwestdeutscher Kultur- und Geistesgeschichte.
Damit bietet die Sammlung eine unverzichtbare Quelle für die Forschung zur Adelskultur, zur Wissenschaftsgeschichte und der Landesgeschichte. Die Digitalisierung des Bestandes erfolgt in Kooperation zwischen dem Fürstlich Fürstenbergischen Archiv Donaueschingen, der Universitätsbibliothek Freiburg und dem Fachgebiet Digitale Editorik und Kulturgeschichte des Mittelalters der, Technischen Universität Darmstadt.
HINWEIS: Dieses ist ein laufendes Projekt, das in Abständen durch neue Digitalisate ergänzt wird.