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22.03.2021
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Ausstellung: „buochmeisterinne – Handschriften und Frühdrucke aus dem Freiburger Dominikanerinnenkloster Adelhausen“

Vom 16. März bis zum 13. Juni 2021 werden im Museum für Stadtgeschichte Handschriften und Drucke aus dem Besitz der Freiburger Dominikanerinnen gezeigt, darunter auch Leihgaben der Universitätsbibliothek.

Das Museum für Stadtgeschichte öffnet am Dienstag, 16. März, wieder seine Türen und empfängt seine Gäste pünktlich zum Start mit der neuen Ausstellung „buochmeisterinne – Handschriften und Frühdrucke aus dem Freiburger Dominikanerinnenkloster Adelhausen“, die bis zum 13. Juni 2021 gezeigt wird. 

Gebildete Frauen sind nicht unsere erste Assoziation, wenn wir ans Mittelalter denken. Doch im Mikrokosmos Kloster gab es sie – auch in Freiburg. Hinter den Mauern eines Konvents eröffnete sich den Ordensschwestern eine Welt der Bildung und der Bücher. Die Ausstellung lädt dazu ein, in das Leben und Lesen, Forschen und Arbeiten der mittelalterlichen Klosterfrauen einzutauchen. Sie ist aus Lehrveranstaltungen des Deutschen Seminars der Universität Freiburg hervorgegangen.

Die Ausstellung zeigt Handschriften und Drucke aus dem Besitz der Freiburger Dominikanerinnen - darunter auch deren vornehmstes Kloster: der im 13. Jahrhundert gegründete Konvent von Adelhausen. Einige Arbeiten kehren für die Dauer der Ausstellung zum ersten Mal wieder an ihren Ursprungsort zurück. Die meisten Objekte stammen aus den städtischen Sammlungen und der Adelhausenstiftung Freiburg, die bis heute das Erbe der Dominikanerinnen bewahrt und die diese Ausstellung maßgeblich gefördert hat. Zu sehen sind aber auch Leihgaben aus dem Stadtarchiv Freiburg, der Universitätsbibliothek Freiburg, der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe sowie der Stadtbibliothek Colmar und der Zentralbibliothek Zürich.

Die Ausstellung ist ein Beitrag zum Stadtjubiläum 2020/2021.

Weitere Informationen finden Sie auf www.freiburg.de/buochmeisterinne und unter www.2020.freiburg.de