Nachlass Lorenz Oken (NL 45)

1883 erhielt die UB einen Teil des handschriftlichen Nachlasses von Lorenz Oken als Schenkung der Familie. 1958 erweiterte der letzte direkte Nachfahre Okens die Schenkung um persönliche Erbstücke. Einzelne Dokumente kamen zuletzt 1962 über Max Pfannenstiel hinzu.

Biographische Hinweise

Lorenz Oken (urspr. Okenfuß) (17791851)

Naturwissenschaftler, Physiologe, Zoologe, Philosoph

Oken studierte von 1800 bis 1804 an der Universität Freiburg i. Br. und schloss hier das Studium mit der Promotion ab.

Zur Biographie: ADB 24, 216

Der Nachlass Lorenz Oken in der UB Freiburg (NL 45)

Bestand: Der Freiburger Nachlassbestand erfasst überwiegend die Zeit vor 1830, insbesondere aber dokumentiert er Okens Studienzeit an der Universität Freiburg in Originalmanuskripten und –materialien. Nachlassdokumente aus späteren Lebensphasen werden andernorts gehalten, u. a. von der Bayerischen Staatsbibliothek München. Diese Münchner Dokumente liegen aber als Nachlassanreicherung in Form von Fotografien und Kopien aus der Sammlung von Max Pfannenstiel auch in Freiburg vor.

Inhalt: Manuskripte; Kopien von Schriften und Briefen aus dem Bestand anderer Bibliotheken, teilweise mit Transkriptionen; Sonderdrucke, Zeitungsausschnitte.

Umfang: Einzeldokumente in ursprünglich 13 Kästen, 1 Kapsel, 2 Bänden.
Nach Erschließung 2002 / 2003: 894 Erschließungseinheiten.

Erschließung

Nach mehreren Ansätzen zur Nachlassbearbeitung wurden in einem Projekt der Jahre 2002-2003 die Nachlassdokumente geordnet. Jedes Dokument erhielt eine Einzelsignatur und wurde online in Kalliope – Verbundkatalog Nachlässe und Autographen erschlossen. Echter Nachlassbestand und Nachlassanreicherung sind anhand spezifischer Signaturen (NL 45/E 1ff und NL 45/A 1ff) unterscheidbar.

Alle Originaldokumente des Freiburger Oken-Nachlasses (sog. echter Nachlassbestand in 923 Konvoluten) wurden außerdem im Rahmen dieses Projekts vollständig digitalisiert und stehen im Internet zur Verfügung.

Universität Freiburg

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